von Antoine de Saint-Exupéry
In seiner Jugend erlitt der Pilot Antoine de Saint-Exupéry mit seinem Flugzeug eine Notlandung in der Sahara. Für die Reparatur seines Flugzeugs hatte er nur acht Tage Wasser zur Verfügung. Nach einer ersten Nacht unter dem Sternenhimmel begegnet ihm am Morgen der kleine Prinz. Er fordert ihn auf, ihm ein Schaf zu malen. Nach etlichen Versuchen, die Wünsche des kleinen Prinzen mit einer Zeichnung zu befriedigen, kommen die beiden ins Gespräch. Hierdurch erfährt er mehr über das Leben des kleinen Prinzen auf seinem Asteroiden B612 und den zahlreichen Abenteuern und Begegnungen auf seinen Reisen zu den benachbarten Planeten.
In einfachen, kindlichen und zugleich dichterischen Worten beschreibt der Autor wie er in einer scheinbar ausweglosen Lage nicht nur die Kraft fand, den Weg durch die Wüste zu gehen, sondern auch das Glück hatte, gerettet zu werden. In den Gesprächen mit dem kleinen Prinzen spiegelt sich die Erinnerung an seine eigene Kindheit und die Kraft, die solch eine Erinnerung geben kann.
Ein Buch nicht nur für Kinder, sondern wie auch Heidegger einst schrieb, für Erwachsene. Mein persönliches Lieblingszitat stammt aus der Begegnung mit dem Fuchs: „Wenn du mir zum Beispiel sagst, du kommst nachmittags um 4 Uhr, dann kann ich schon ab 3 Uhr anfangen, glücklich zu sein.“
Erschienen im Züricher Verlag Die Arche, übersetzt aus dem Französischen ins Deutsche von Grete und Josef Leitgreb und mit zahlreichen, von dem Autor selbstgezeichneten Bildern.

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